Erbsen-Nudeln mit einer cremigen Frischkäsesoße

Diese Erbsen-Nudeln sind ein einfaches warmes Essen mit Zutaten, die sich gut bevorraten lassen. Tiefgekühlte Erbsen kommen kurz vor Ende der Garzeit direkt ins Nudelwasser. Eine milde Frischkäsesoße verbindet anschließend alles in der Pfanne. Ein wenig Nudelwasser hilft beim Binden, sodass keine schwere Sahnemenge nötig ist. Die Erbsen bleiben als kleine grüne Punkte sichtbar; es wird nichts püriert. Das Rezept ist eine zeitgemäße Alltagsküche für den deutschen Einkaufskorb und beansprucht keine traditionelle regionale Herkunft. Die Mengen ergeben zwei gut gefüllte Portionen.

Zutaten für zwei Portionen

  • 200 g trockene kurze Nudeln, etwa Fusilli
  • 150 g tiefgekühlte Erbsen
  • 100 g naturbelassener Frischkäse
  • 1 kleine Zwiebel, etwa 60 g
  • 1 EL Rapsöl
  • 100 ml Wasser für die Soße, bei Bedarf bis 50 ml zusätzlich
  • 1 TL Zitronensaft
  • ½ TL Salz für die Soße, nach Geschmack weniger
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Salz für 2 l Kochwasser, nach Geschmack

Zeit und Geräte

Rechne mit zehn Minuten Vorbereitung, zehn Minuten zum Erhitzen des Wassers und etwa 15 Minuten zum Garen und Fertigstellen, insgesamt rund 35 Minuten bei nacheinander ausgeführten Schritten. Du brauchst einen Topf, ein Sieb, eine große Pfanne, einen Messbecher und einen Kochlöffel. Die tatsächliche Nudelgarzeit steht auf der Packung; eine längere Zeit verlängert auch den Gesamtaufwand.

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen und fein würfeln. 2 l Wasser im Topf zum Kochen bringen und mit dem abgemessenen Salz würzen.
  2. Nudeln nach Packungsangabe bissfest kochen. Erbsen für die letzten drei bis fünf Minuten hinzufügen oder ihre abweichende Packungsanleitung beachten. Beide Zutaten müssen durchgegart sein.
  3. Öl in der Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel darin etwa drei Minuten glasig dünsten. Sie soll weich werden, ohne stark zu bräunen.
  4. Vor dem Abgießen 150 ml Nudelwasser auffangen. Zunächst 100 ml davon mit dem Frischkäse zu den Zwiebeln geben und bei kleiner Hitze glatt rühren.
  5. Nudeln und Erbsen abgießen und zur Soße geben. Alles ein bis zwei Minuten schwenken. Ist die Mischung zu dick, restliches Nudelwasser esslöffelweise ergänzen.
  6. Zitronensaft, Pfeffer und Salz einrühren, abschmecken und heiß auf zwei Teller verteilen. Die Soße soll an den Nudeln haften, nicht als feste Masse unten liegen.

Damit die Soße cremig bleibt

Frischkäse bei kleiner Hitze einrühren und die fertige Soße nicht minutenlang sprudelnd einkochen. Die Stärke im Nudelwasser macht sie geschmeidiger, aber auch salziger: Deshalb erst am Schluss würzen. Nach dem Servieren dickt die Mischung etwas nach. Ein stark aromatisierter Kräuterfrischkäse verändert den Geschmack und die Zutaten gegenüber diesem Grundrezept.

Variieren und Fehler vermeiden

Kurze Nudeln verteilen die Erbsen gleichmäßig auf dem Teller. Andere Formen funktionieren ebenfalls, brauchen jedoch ihre eigene Garzeit. Nicht rohe, noch gefrorene Erbsen erst am Ende über das fertige Gericht streuen. Wer mehr Säure mag, kann am Tisch vorsichtig nachwürzen; der kleine Zitronenanteil soll die Soße nicht dominieren.

Aufbewahrung

Reste rasch in einem flachen Behälter abkühlen und abgedeckt kühl stellen. Höchstens 7 °C, besser unter 5 °C einhalten und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Beim Aufwärmen etwas Wasser zugeben, umrühren und vollständig durcherhitzen. Die Soße wird beim Lagern fester. Allergene: Milch und je nach Nudelsorte Weizen oder anderes glutenhaltiges Getreide.

Geschrieben von: admindz

Ich koche seit dreißig Jahren für meine Familie. Hier teile ich die Rezepte und Tipps, die bei uns immer gelingen.