Kakao färbt den Teig dunkel, gehackte Schokolade sorgt für kleine weichere Stellen zwischen der gebackenen Krume. Diese Muffins werden ohne Cremehaube und ohne flüssigen Kern zubereitet. Der Teig soll vollständig durchbacken, aber nicht unnötig lange im Ofen bleiben. Eine Muffinform stützt die Papierförmchen, damit sie sich nicht seitlich ausdehnen. Das Rezept ist für zwölf normale Vertiefungen gedacht. Bei sehr kleinen oder besonders großen Formen müssen Menge und Backdauer angepasst werden.
Portionen, Zeit und Küchenhelfer
12 Muffins, entsprechend 12 Portionen. Vorbereitung 20 Minuten, Backen 20–25 Minuten, Abkühlen ungefähr 30 Minuten. Insgesamt etwa 75 Minuten. Muffinblech mit zwölf Vertiefungen, Papierförmchen, zwei Schüsseln und Teigschaber.
Zutaten
- 200 g Weizenmehl Type 405
- 30 g Backkakao ohne Zucker
- 100 g Zucker
- 2 Eier Größe M
- 100 ml neutrales Rapsöl
- 180 ml Buttermilch
- 100 g Zartbitterschokolade
- 1½ TL Backpulver
- 1 Prise Salz
Zubereitung
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Die Vertiefungen des Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen. Die Schokolade in kleine Stücke hacken und ungefähr ein Viertel davon zum Bestreuen zurücklegen.
- Mehl, Kakao, Backpulver, Salz und Zucker gründlich mischen. Klümpchen im Kakao mit einem Löffel zerdrücken oder die Mischung sieben. In einer zweiten Schüssel Eier, Öl und Buttermilch mit einem Schneebesen gleichmäßig verrühren.
- Die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten gießen. Mit einem Teigschaber nur so lange unterheben, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Die größere Schokoladenportion einarbeiten, ohne den Teig anschließend lange aufzuschlagen.
- Den Teig gleichmäßig auf die zwölf Förmchen verteilen und die übrigen Schokostücke darübergeben. Die Förmchen ungefähr zu zwei Dritteln bis drei Vierteln füllen. Das Blech auf mittlerer Schiene 20–25 Minuten backen.
- Mit einem Holzstäbchen an einer Stelle ohne sichtbares Schokostück prüfen: Es darf kein flüssiger roher Teig daran kleben. Die Muffins 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Gitter heben und weiter abkühlen lassen.
Tipps für ein gutes Ergebnis
Geschmolzene Schokolade am Prüfstäbchen ist nicht automatisch roher Teig. Bei Unsicherheit eine zweite Stelle prüfen. Sehr langes Rühren entwickelt mehr Kleber im Mehl und kann die Krume fest machen. Die Backzeit nicht allein nach der dunklen Oberfläche beurteilen: Kakao erschwert das Erkennen der Bräunung. Eine gleichmäßige Verteilung des Teigs ist deshalb besonders wichtig. Förmchen mit deutlich unterschiedlichen Füllmengen backen nicht gleichzeitig fertig.
Varianten und Servieren
Eine andere dunkle Schokolade kann verwendet werden, verändert aber Süße und Schmelz. Zusätzliche Früchte bringen Wasser in den Teig und sollten nicht beliebig in großen Mengen ergänzt werden. Das Grundrezept enthält weder Puderzucker noch einen Guss. Die Muffins enthalten Weizen, Ei und Milchbestandteile; bei der Schokolade die Kennzeichnung auf weitere mögliche Allergene prüfen.
Aufbewahren
Vollständig ausgekühlt in einer gut schließenden Dose kühl und trocken lagern. Innerhalb von 2–3 Tagen verbrauchen oder einzeln einfrieren. Muffins nicht warm verpacken, weil sich Kondenswasser bildet. Aufgetaute Stücke zeitnah essen. Rohteig mit Ei und Mehl wird nicht gekostet; bei sichtbarem Schimmel das betroffene Gebäck nicht mehr verwenden.
