Apfelwaffeln mit feinen Raspeln und Zimt

Geriebener Apfel verteilt sich gleichmäßig im Waffelteig und sorgt für kleine saftige Stellen. Große Fruchtwürfel würden das Schließen des Waffeleisens erschweren und könnten in der Mitte noch fest bleiben. Die Butter wird weich verarbeitet, damit sich Eier und Mehl gut verbinden. Nach dem Backen kommen die Waffeln zunächst einzeln auf ein Gitter. Auf einem geschlossenen Teller übereinandergestapelt würden sie im eigenen Dampf schnell weich werden. Das Eisen bestimmt Form und genaue Backdauer; die angegebene Menge ist ein Richtwert für ein gewöhnliches Herzwaffeleisen.

Portionen, Zeit und Küchenhelfer

Etwa 7 Waffeln, je nach Größe 3–4 Portionen. Vorbereitung 20 Minuten, Backen nacheinander ungefähr 25 Minuten. Insgesamt etwa 45 Minuten, zusätzlich gegebenenfalls Zeit zum Weichwerden der Butter. Rührschüssel, Mixer, Reibe und Waffeleisen.

Zutaten

  • 200 g gewaschener und entkernter Apfel mit verzehrgeeigneter Schale
  • 125 g weiche Butter
  • 60 g Zucker
  • 3 Eier Größe M
  • 250 g Weizenmehl Type 405
  • 150 ml Milch
  • 1 TL Backpulver
  • ½ TL gemahlener Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Rapsöl für das Waffeleisen

Zubereitung

  1. Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Das Waffeleisen nach Herstellerangabe vorheizen. Den Apfel gründlich waschen, entkernen und auf einer groben Haushaltsreibe raspeln. Sehr lange Fäden mit einem Messer etwas kürzen.
  2. Butter mit Zucker, Salz und Zimt etwa 3 Minuten cremig rühren. Die Eier nacheinander zugeben und jedes ungefähr 30 Sekunden einarbeiten. Den Schüsselrand zwischendurch mit einem Teigschaber abstreifen.
  3. Mehl mit Backpulver mischen. Abwechselnd mit der Milch kurz in die Buttermasse rühren. Die Apfelraspel mit einem Löffel unterheben. Nicht minutenlang weiterschlagen, sobald das Mehl vollständig eingearbeitet ist.
  4. Die Backflächen bei Bedarf hauchdünn mit Öl bestreichen. Pro Waffel zunächst etwa 3 EL Teig einfüllen und das Eisen vorsichtig schließen. Je nach Gerät ungefähr 3–4 Minuten goldbraun backen; die Herstellerhinweise haben Vorrang.
  5. Das Eisen nicht sofort wieder öffnen, solange der Teig noch stark dampft und an den Platten haftet. Fertige Waffeln mit geeignetem Werkzeug herausnehmen, kurz auf einem Gitter ausdampfen lassen und warm servieren. Die übrige Masse auf dieselbe Weise verarbeiten.

Tipps für ein gutes Ergebnis

Ein sehr saftiger Apfel kann den Teig lockerer machen. Die Raspel deshalb kurz abtropfen lassen, aber nicht völlig trocken ausdrücken. Wenn Teig seitlich herausläuft, beim nächsten Mal weniger einfüllen; mehr Hitze behebt eine zu große Portion nicht. Metallspitzen können beschichtete Backflächen beschädigen. Zum Reinigen das Gerät abkühlen lassen und dessen Anleitung beachten.

Varianten und Servieren

Ein kleiner Löffel Apfelmus passt separat dazu, ist aber nicht Teil der Zutatenliste. Ebenso können fertige Waffeln nach Wunsch dünn mit Puderzucker bestäubt werden; für die hier beschriebene Grundversion reicht die Süße im Teig. Birne wäre eine andere Fruchtvariante, enthält aber oft mehr Wasser und sollte nicht ohne Prüfung in gleicher Menge verwendet werden. Die Waffeln enthalten Weizen, Milch und Ei.

Aufbewahren

Waffeln vollständig abkühlen lassen und in einer geschlossenen Dose im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufbewahren. Zum Essen im Toaster oder Backofen vollständig erwärmen, sofern das Gerät dafür geeignet ist. Für längere Aufbewahrung einzeln einfrieren. Rohteig mit Ei und Mehl nicht probieren und nicht längere Zeit warm stehen lassen.

Geschrieben von: admindz

Ich koche seit dreißig Jahren fĂŒr meine Familie. Hier teile ich die Rezepte und Tipps, die bei uns immer gelingen.