Pilz-Spätzle-Pfanne: cremig mit braunen Champignons

Diese Pilz-Spätzle-Pfanne verbindet fertig gegarte Spätzle aus dem Kühlregal mit einer einfachen Champignonrahmsoße. Sie ist eine unkomplizierte warme Mahlzeit für einen normalen Wochentag. Die braunen Pilze werden zuerst angebraten, damit die Soße nicht nur nach Sahne schmeckt. Verwende dafür eine ausreichend große Pfanne und trockene Pilzoberflächen. Frische Spätzle sind hier ausdrücklich ein vorbereitetes Produkt; selbst gemachte Spätzle würden zusätzliche Arbeitszeit benötigen. Die Mengen ergeben drei normale Portionen. Das Gericht ist von vertrauter süddeutscher Alltagsküche inspiriert, ohne eine bestimmte regionale Originalrezeptur zu beanspruchen.

Zutaten für drei Portionen

  • 500 g frische, vorgegarte Spätzle aus dem Kühlregal
  • 400 g braune Champignons
  • 1 Zwiebel, etwa 80 g
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Rapsöl
  • 150 ml Sahne
  • 100 ml fertig zubereitete Gemüsebrühe
  • 10 g Petersilie
  • ½ TL Salz, nach Geschmack weniger
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer

Zeit und Vorbereitung

Plane 15 Minuten für Putzen und Schneiden und ungefähr 20 Minuten zum Braten und Fertigstellen ein, insgesamt etwa 35 Minuten. Benötigt werden eine große Pfanne, Brett, Messer und Pfannenwender. Prüfe die Spätzlepackung: Es müssen vorgegarte Spätzle sein, die sich in der Pfanne erwärmen lassen. Anders deklarierte Produkte zuerst nach ihrer Packungsanleitung garen; das kann die Zeit verändern.

Zubereitung

  1. Pilze auf feste Erde prüfen, säubern und bei Bedarf kurz abspülen, anschließend gut trocknen. In gleichmäßige Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.
  2. Öl in der großen Pfanne erhitzen. Champignons in zwei Portionen jeweils einige Minuten anbraten. Sie sollen leichte braune Stellen bekommen, bevor sie beiseitegestellt werden.
  3. Zwiebel bei mittlerer Hitze in derselben Pfanne glasig braten. Knoblauch kurz unterrühren, ohne ihn dunkel werden zu lassen. Pilze wieder zufügen.
  4. Brühe und Sahne angießen. Unter Rühren 5–7 Minuten sanft köcheln, bis eine leicht gebundene Soße entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Vorgegarte Spätzle unterheben und nach Packungsangabe vollständig heiß werden lassen. Bei Bedarf die Hitze reduzieren, damit die Soße nicht trocken ansetzt.
  6. Petersilie waschen, trocken schütteln, fein hacken und vor dem Servieren einstreuen. Sofort auf drei Teller verteilen.

Die häufigsten Stolperstellen

Zu viele Pilze auf einmal kühlen die Pfanne ab und geben viel Flüssigkeit ab. Deshalb portionsweise braten und nicht dauernd wenden. Die Sahnesoße soll die Spätzle umhüllen, aber nicht völlig verschwinden. Werden die Nudeln zu lange weitergebraten, kann die Pfanne trocken werden; rechtzeitig vom Herd nehmen.

Varianten mit gleicher Grundlage

Die Petersilie lässt sich durch dieselbe Menge Schnittlauch ersetzen. Bei anderen Pilzsorten ist eine eigene Prüfung der Garhinweise nötig; nur eindeutig bestimmte Speisepilze verwenden. Wildpilze unbekannter Art gehören nicht in diese Pfanne. Einfrieren wird für diese sahnige Spätzlevariante nicht empfohlen, weil die Textur leiden kann.

Aufbewahrung

Reste zügig in eine flache Dose geben und gekühlt aufbewahren. Bei höchstens 7 °C, besser unter 5 °C lagern und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Beim Aufwärmen unter Rühren vollständig durcherhitzen. Je nach Spätzlesorte enthält das Gericht Weizen, Ei und Milch; auch die Brühenkennzeichnung beachten.

Geschrieben von: admindz

Ich koche seit dreißig Jahren für meine Familie. Hier teile ich die Rezepte und Tipps, die bei uns immer gelingen.