Apfel-Quark-Küchlein: kleine Pfannkuchen mit saftiger Mitte

Diese kleinen Apfel-Quark-Küchlein passen zu einem gemütlichen Frühstück oder als süßes Hauptgericht. Fein gewürfelter Apfel verteilt sich im Teig, während Quark für eine weiche Mitte sorgt. Entscheidend ist eine mäßige Pfannenhitze: Bei zu hoher Temperatur bräunt die Außenseite, bevor das Innere durchgegart ist. Kleine Portionen lassen sich leichter wenden als große Pfannkuchen. Das Rezept verwendet einen normalen Pfannenwender und braucht keine besondere Form. Die Mengen ergeben etwa zwölf Küchlein für drei Portionen. Die Zeit für alle Pfannenladungen ist im Gesamtaufwand enthalten.

Zutaten für drei Portionen

  • 250 g Magerquark
  • 2 Eier, Größe M
  • 100 g Weizenmehl, Type 405
  • 100 ml Milch
  • 2 mittelgroße Äpfel, etwa 300 g vor dem Putzen
  • 1 TL Backpulver
  • 20 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL neutrales Rapsöl zum Ausbacken

Zeit und Vorbereitung

Plane etwa 15 Minuten zum Vorbereiten und ungefähr 25 Minuten zum portionsweisen Ausbacken ein, insgesamt rund 40 Minuten. Halte Schüssel, Schneebesen, Messer, Brett und eine große beschichtete Pfanne bereit. Die Küchlein sind einfach zuzubereiten; der Herd bleibt auf mittlerer bis eher kleiner Stufe.

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine, höchstens etwa fünf Millimeter große Würfel schneiden. Große Stücke erschweren das gleichmäßige Garen.
  2. Quark, Eier, Milch, Zucker und Salz glatt verrühren. Mehl und Backpulver mischen und kurz unterheben, bis keine trockenen Mehlnester bleiben. Apfelwürfel einarbeiten.
  3. Etwas vom abgemessenen Öl in der Pfanne erhitzen. Je Küchlein etwa zwei Esslöffel Teig hineingeben und leicht flach streichen. Zwischen den Portionen Platz zum Wenden lassen.
  4. Bei mäßiger Hitze etwa drei bis vier Minuten je Seite backen. Erst wenden, wenn sich die Unterseite mit dem Pfannenwender lösen lässt. Die Küchlein sollen goldbraun sein, innen aber vollständig gestockten, nicht flüssigen Teig haben.
  5. Die übrigen Portionen mit dem restlichen Öl genauso backen. Ein Küchlein zur Kontrolle öffnen; bei noch rohem Kern die Hitze senken und länger garen. Möglichst frisch servieren.

Damit sie gut gelingen

Die Quarkmasse ist weicher als klassischer Pfannkuchenteig. Nicht zusätzlich mit viel Mehl fest machen: Das verändert die saftige Mitte. Ist der erste Versuch sehr dunkel, die Pfanne kurz vom Herd ziehen. Die folgenden Portionen kleiner halten. Stark wasserziehende Apfelstücke nicht lange im fertigen Teig stehen lassen.

Variieren und servieren

Die Küchlein schmecken pur; weitere Beilagen sind für das Rezept nicht nötig. Für eine gleichmäßige Verteilung die Apfelstücke klein und ähnlich groß schneiden. Geriebener Apfel setzt mehr Flüssigkeit frei und verändert die Konsistenz. Dieses Rezept ist eine alltagstaugliche Quarkpfannkuchen-Variante und beansprucht keine besondere regionale Herkunft.

Aufbewahrung

Reste zügig in einer flachen Dose abkühlen lassen, abgedeckt kühl stellen und spätestens am nächsten Tag verbrauchen. Der Kühlschrank sollte höchstens 7 °C, besser unter 5 °C haben. Vor dem Essen vollständig durcherhitzen. Frisch ist die Oberfläche am angenehmsten; beim Lagern werden die Küchlein weicher. Enthalten sind Milch, Ei und Weizen.

Geschrieben von: admindz

Ich koche seit dreißig Jahren für meine Familie. Hier teile ich die Rezepte und Tipps, die bei uns immer gelingen.