Paprika-Kichererbsen-Pfanne: wĂŒrzig und unkompliziert

Eine warme Gemüsepfanne braucht keine lange Zutatenliste. Vorgegarte Kichererbsen bringen hier die sättigende Grundlage mit, rote Paprika sorgt für Farbe und eine angenehm süßliche Note. Tomatenmark und mildes Paprikapulver verbinden sich mit etwas Brühe zu einer dünnen, würzigen Soße. Das Gericht ist eine vegetarische Alltagsidee mit Zutaten aus dem deutschen Supermarkt. Die Mengen reichen für zwei Portionen. Trockene Kichererbsen sind nicht direkt austauschbar: Sie müssten zuvor separat eingeweicht und vollständig gegart werden. Für diese Anleitung werden ausschließlich bereits gekochte Kichererbsen verwendet.

Zutaten für zwei Portionen

  • 400 g gekochte Kichererbsen, abgetropft gewogen
  • 2 rote Paprika, zusammen etwa 300 g
  • 1 Zwiebel, etwa 80 g
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Rapsöl
  • 20 g Tomatenmark
  • 200 ml milde Gemüsebrühe
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer
  • 1 kleine Prise Salz, nach Bedarf
  • 5 g Petersilie

Zeit und Vorbereitung

Etwa 15 Minuten entfallen auf Waschen, Schneiden und Abwiegen, weitere 20 Minuten auf die Zubereitung in der Pfanne. Insgesamt sind ungefähr 35 Minuten realistisch. Eine große Pfanne mit Deckel, ein Sieb, ein Messer und ein Kochlöffel reichen aus. Die Abtropfgewichte verschiedener Dosen oder Gläser unterscheiden sich; deshalb die benötigten 400 g tatsächlich wiegen.

Zubereitung

  1. Kichererbsen in ein Sieb geben, mit Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Paprika waschen, Kerne und helle Innenhäute entfernen und das Fruchtfleisch in kurze Streifen schneiden.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch möglichst klein schneiden, damit er sich später gleichmäßig verteilt.
  3. Öl in der großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel und Paprikastreifen darin etwa 7 Minuten unter wiederholtem Rühren dünsten; die Zwiebel soll weich werden, ohne zu verbrennen.
  4. Knoblauch, Tomatenmark und Paprikapulver zugeben und ungefähr 1 Minute unter Rühren erwärmen. Die Gewürze dürfen dabei nicht schwarz werden; bei zu großer Hitze die Pfanne kurz vom Herd ziehen.
  5. Brühe und Kichererbsen hinzufügen, gut vermengen und aufkochen. Mit Deckel bei kleiner Hitze etwa 8–10 Minuten köcheln lassen, bis die Paprika weich und die Kichererbsen durchgehend heiß sind.
  6. Deckel abnehmen und die Soße bei Bedarf noch 2 Minuten etwas einkochen lassen. Pfeffer einrühren, probieren und nur nach Bedarf salzen; die Brühe kann bereits genügend Würze liefern.
  7. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die heiße Pfanne auf zwei Schalen verteilen und mit der Petersilie bestreuen.

Textur statt trockener Pfanne

Die Soße soll die Kichererbsen leicht umhüllen. Kocht sie zu stark ein, etwas Wasser zugeben und nochmals umrühren. Sehr große Paprikastücke bleiben länger fest als schmale Streifen. Vorgegarte Kichererbsen brauchen kein langes Kochen mehr; wichtig ist die gleichmäßige Erhitzung. Verwende keine rohen Hülsenfrüchte aus dem Trockenregal für diesen kurzen Ablauf.

Servieren und verändern

Die Pfanne schmeckt als eigenständige Mahlzeit. Reis, Brot oder Joghurt können separat ergänzt werden, gehören aber nicht zum Grundrezept. Für eine schärfere Variante wenig Chili verwenden; die Grundfassung bleibt mild. Paprikapulver verschiedener Sorten verändert Aroma und Schärfe deutlich. Zuerst abschmecken, bevor weitere Gewürze zugegeben werden.

Aufbewahrung

Reste zügig abkühlen lassen, in einem abgedeckten Behälter kühlen und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Der Kühlschrank soll höchstens 7 °C, besser unter 5 °C haben. Beim Aufwärmen gründlich umrühren und vollständig durcherhitzen. Brühen können beispielsweise Sellerie oder andere Allergene enthalten; die Verpackung beachten.

Geschrieben von: admindz

Ich koche seit dreißig Jahren fĂŒr meine Familie. Hier teile ich die Rezepte und Tipps, die bei uns immer gelingen.